Noni: Was verbirgt sich hinter dem Wundersaft?
Noni ist der Saft der indischen Maulbeere "Morinda Citrifolia", die in Polynesien und anderen Teilen Südost-Asiens (wie Australien, Fidschi, Hawaii, Neuseeland, Malaysia und Vietnam) heimisch ist. Im Mai 1993 entdeckten amerikanische Wissenschafter die Morindapflanze, deren gesunde und zahlreiche Inhaltsstoffe den Einheimischen bereits seit über 2000 Jahren bekannt war.
Erst seit Mitte 2003 darf durch einen Beschluss der EU Kommission (2003/426/EG) der Noni-Saft in der EU als neuartige Lebensmittelzutat zur Verwendung in pasteurisierten Fruchtsaftgetränken in den Verkehr gebracht werden. Zuvor galt der Vertrieb und die Einfuhr des Noni-Fruchtsaftes und weiterer Noni-Produkte in die EU als illegal.
Noni: Welche Wirkung hat der Wundersaft?
Die natürlichen Vitalstoffe der Noni-Frucht (insbesondere Vitamine, Spurenelemente, Aminosäuren, Mineralstoffe und der hohe Enzym-Anteil) aktivieren die Selbstheilungskräfte des Körpers und unterstützen, nach Aussage der Anbieter, eine Reihe von gesundheitsfördernden Wirkungen. Die besonderen Inhaltsstoffe der Noni-Frucht können folgende positive Effekte hervorrufen:
- Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens
- Verminderung von Allergien
- Verstärkung der Gehirntätigkeit
- Unterstützung bei der Raucherentwöhnung
- Senkung des Blutdruckes
- Energiesteigerung
- Entzündungshemmend
- Schmerzlindernd
- Verbesserte Stressbewältigung
- Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems
- Keimabtötente Wirkung von Bakterien, Viren und Pilzen
- Hilfreich bei Diabetes, Arthritis und Depressionen
- Krebsprophylaxe sowie Minderung des Krebsgeschwür-Wachstums
- Heilung von Krebspatienten im Endstadium
Ein besonders wichtiger Inhaltsstoff in der Unterstützung der Selbstheilungskräfte des Körpers ist das Xeronin. In der Noni-Frucht findet man hohe Konzentrationen dieses Co-Enzyms, das sich auch in weiteren Früchten, wie der Ananas-, Papaya-, Kelb- und Aloe Vera-Frucht wieder findet (wenn auch in einer weitaus geringeren Konzentration). Nur wenn ausreichend Xeronin im Körper vorhanden ist, kann für einen optimalen Zellstoffwechsel und eine ausreichende Zellernährung gesorgt werden.
Noni: Studien zur Wirkung des Saftes
Eine unter dem Namen "Solomon-Studie" Ende der 90er Jahre veröffentlichte Arbeit von Prof. Dr. Neil Solomon, enthält Ergebnisse von mehr als 8.000 Patienten in Bezug auf Wirkungen durch den regelmäßigen Verzehr von Noni-Saft. Die Probanden tranken den Noni-Saft gegen unterschiedliche akute Symptome, wie Schlaganfall, Krebs, Schlafprobleme, Übergewicht, Depressionen, Rheuma, Diabetes, Kopfschmerzen und Atmungsprobleme. Bei 70 - 90 % der Patienten verbesserten sich die Beschwerden und Symptome deutlich, so die Ergebnisse der Solomon-Studie.
Nach einer offiziellen Untersuchung der "Scientific Commitee on Food" der EU Kommission im Dezember 2002, sind durch den Verzehr von Noni-Produkten keine besonderen gesundheitlichen Wirkungen zu erwarten.
Noni: Weitere Produkte aus der Frucht
Zusätzlich zum Noni-Fruchtsaft werden weitere Produkte aus der Noni-Frucht angeboten.
Die breite Palette reicht von der Gesichts- über die Haar- und Körperpflege, wie: Hautlotion, Shampoo, Spülung, Duschgel, Reinigungsmilch, Gesichtswasser, Feuchtigkeitscreme, Nachtcreme und Styling-Gel. Aber auch Nahrungsergänzungsprodukte (wie Ballaststoffmischung), Würzmittel, Haushaltsmittel oder Noni-Bücher werden innerhalb des ständig wachsenden Noni-Produktsortiments angeboten.
In den USA sollen derzeit bis zu 200 verschiedene Noni-Produkte erhältlich sein.
Noni: Die Preispolitik der Vertreiber
Der Großteil der Noni-Produkte kann nur im Direktvertrieb (im sogenannten Multi-Level-Marketing) erworben werden. Verbraucherschützer warnen vor den Preisen für das Noni-Fruchtsaftgetränk mit bis zu 40 EUR pro Liter. Dieser Preis sei für ein Fruchtgetränk dieser Art überteuert und nicht gerechtfertigt.
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Verfasst am: 23.02.2005, 18:48
Wir haben das gehabt.sogar als Vertriebler wegen dem Rheuma meines Mannes, aber er hat nichts positives gemerkt. Ist sehr teuer 45E die Flasche. Schmeckt auch etwas seltsam, aber bei manchen kann es doch helfen.Kommt auf den Menschen an. _________________
Anonymous Gast
Verfasst am: 23.02.2005, 20:15
Und auf den Glauben(an den Saft).
zirberl Mistress
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Verfasst am: 23.02.2005, 22:09
noch nichts gehört. Bin mit einem indischen Ehepaar befreundet, er ist Arzt,werde ihn mal darüber ausfragen, er ist Ayurveda-Spezialist. _________________
Mimi Mistress
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Verfasst am: 24.02.2005, 16:03
Kommt von den Südseeinseln, als Ayuvedaarzt wird er das nicht empfehlen. Ist einfach zu teuer und man muß es mindestens einviertel Jahr einnehmen um eine Wirkung zu erreichen. _________________