Mein Mann ißt es am liebsten ganz einfach, d.h. nur Salz und Pfeffer und mit Speck umwickelt, und Zwiebeln mit anbraten. Ist das Tier älter legt man es besser vorher ein. Dann haste aber nen Rotweingeschmack drin. Die Schlegel kann man auch schön wie Spießbraten füllen wenn der Knochen raus ist ( mit Speck und Zwiebelchen ) In die Soße gebe ich immer etwas Orangensaft.
Die Bratzeit richtet sich auch nach dem Alter des Tieres. Im Backofen für ne Keule ca 1,5 Stunden bei 160-170 °
LG Elfi
Zuletzt bearbeitet von Lady052 am 24.05.2008, 08:16, insgesamt einmal bearbeitet
daniel Mistress
Anmeldedatum: 03.02.2007 Beiträge: 1778
Verfasst am: 23.05.2008, 17:58
Danke Lady schon mal. Ich habe die Stücke bis auf den Rücken alle ausgelöst und den gefüllten Braten versuch ich als nächstes.
Ich hab ein ganzes Reh im Gefrierschrank und such noch nach Variationen.
moni Mistress
Anmeldedatum: 07.03.2004 Beiträge: 26349
Verfasst am: 23.05.2008, 19:21
ich kann dir leider nicht weiterhelfen. Würde mich aber als Verkoster zur Verfügung stellen. _________________
Egal, wie tief man die Messlatte für den menschlichen Verstand auch legt - jeden Tag schaffen es einige Menschen mühelos aufrecht drunter durch zu gehen!..
daniel Mistress
Anmeldedatum: 03.02.2007 Beiträge: 1778
Verfasst am: 23.05.2008, 19:42
Moni, es würde sich lohnen, das kann ich dir sagen
schau doch mal in den gängigen Internetkochbüchern nach, wie z.B. Chefkoch oder so.
Da wirst du bestimmt fündig ! _________________ Fürchte den Bock von vorn, das Pferd von hinten und das Weib von allen Seiten.
Keule in ein großes Gefäß geben und mit der Beize begießen. Die Keule sollte bedeckt sein. Über Nacht darin liegen lassen.
Am nächsten Tag:
Die Keule aus der Beize nehmen, mit Küchenpapier trockenreiben und in einer Kasserolle mit Butterschmalz von beiden Seiten anbraten. Suppengrün putzen und dazugeben. Mit einem Teil der Beize und etwa ¼ l Rotwein ablöschen. Zugedeckt im Ofen bei 180°C 3-4 Stunden schmoren lassen. Öfter mal nachschauen ob noch genug Flüssigkeit vorhanden ist. Ansonsten mit dem restlichen Rotwein nachgießen. Die Keule herausnehmen, die Soße durch ein Küchensieb gießen und etwas eindicken lassen.
8 kleine Rehsteaks á 80 g
½ l Sahne
20 Wacholderbeeren,
3 EL fein geraspelt Ingwer
160 ml Weinbrand
4 TL Preiselbeerkompott
2 Bananen
Ingwerpulver
Salz, schwarzer Pfeffer
1 EL Butterschmalz
Die Steaks mit Pfeffer und Salz würzen. Wacholderbeeren in einer Pfanne fein zerdrücken ( geht gut mit einer Gabel oder Suppenlöffel ), Butterschmalz darin erhitzen und die Medaillons darin kurz braten. Medaillons herausnehmen und in eine zweite Pfanne geben. Dann in der ersten Pfanne die Sauce herstellen. Die Bananen längs halbieren nochmals durchschneiden, anbraten und mit Ingwerpulver bestreuen.
Die frische Ingwerwurzel und das Preiselbeerkompott zugeben und nach und nach die Sahne eingießen. Die Bananenvierteln zum Teil mit der Gabel zerdrücken und unter ständigem Rühren die Sauce bis zur leichten Bräunung bringen. Die Rehmedaillons in der zweiten Pfanne nochmals erhitzen, mit dem Weinbrand flambieren, den Rest des brennenden Weinbrands mit der Sauce mischen und diese über die Fleischstücke geben. Dazu schmecken Spätzle und Rotkohl.
2 Schalotten
400 g Chicoree
400 g blaue Trauben
1 EL Butterschmalz
Salz, Pfeffer
8 Rehmedaillons (á 80 g)
2 EL Margarine
4 kleine Zweige Rosmarin
6 EL Rotwein
150 ml roter Traubensaft
2 TL Speisestärke
Schalotten fein würfeln. Chicoree putzen und in Streifen schneiden. Trauben waschen, halbieren und entkernen. Schalottenwürfel im Butterschmalz andünsten. Chicoree und Trauben zugeben, kurz mitdünsten, salzen und pfeffern. Medaillons etwas flachdrücken, von beiden Seiten im heißen Fett braten und dann würzen. Rosmarinzweige zufügen, einige 2-3 Minuten mitdünsten. Fleisch aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Das Bratfett mit Rotwein und Traubensaft ablöschen und aufkochen. Speisestärke mit Wasser glattrühren, in die Soße einrühren und mit Satz und Pfeffer abschmecken.
Dazu schmecken Rosmarin oder Petersiliekartoffeln.
Vielen herzlichen Dank für deine Mühe Hilde. Habs mir schon ausgedruckt und in meinem Rezepte-Ordner abgeheftet. Super. Ich werde dann berichten, wie es geschmeckt hat.